BVSW Seminar am 13.9.2022:
Sendungen mit explosivem oder giftigem Inhalt werden immer wieder von Kriminellen versandt. Ein rechtzeitiges Erkennen solcher Briefe oder Pakete kann im extremsten Fall Leben retten. Der Bayerische Verband für Sicherheit in der Wirtschaft (BVSW) veranstaltet deshalb regelmäßig Seminare zu dem Thema, nächster Termin ist der 13. September 2022.
Erst Ende März 2022 gab es in einer Nürnberger Bankfiliale eine Briefsendung, bei deren Öffnung eine Stichflamme austrat und eine Angestellte verletzte. Der Fall der erste einer Serie von Anschlägen durch präparierte Postsendungen mit gefährlichem Inhalt und zeigt, wie aktuell das Thema ist.
Sprengsätze lassen sich jedoch nicht nur in Briefen und Paketen verstecken. Auch Koffer, Aktentaschen und andere Dinge können mit explosivem Material bestückt werden, um sie zur Explosion zu bringen. Die Motivation der Täter dabei unterschiedlich: Während mache auf bestimmte Personen abzielen, wollen andere mit den Sprengstoffsendungen Unternehmen erpressen. Jeder kann somit zum Opfer werden.
Wer sich mit Sprengstoffen und deren Zündmitteln etwas auskennt, kann mögliche Gefahren bei Briefsendungen leichter erkennen.
Es gibt verschiedene Indikatoren, die auf eine präparierte Postsendung hinweisen können:
Sobald der Verdacht vorliegt, dass es sich bei der Sendung um eine mit gefährlichem Inhalt handelt, sollten die Mitarbeitenden die Sendung nicht mehr berühren, also auch nicht abtasten, knicken oder schütteln und auch nicht daran riechen. Außerdem darf die Sendung nicht gegen helles Licht gehalten, oder abgedeckt werden. Am besten verlassen die Mitarbeitenden sofort den Raum und alarmieren umgehend die Polizei.
Ausführliche Informationen zu dem Thema bietet das BVSW Seminar, das von einem erfahrenen Ermittlungsbeamten und Spezialisten für Sprengstoffe abgehalten wird.
Anmeldungen sind ab sofort möglich unter: